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Teilentladungsprüfung – MV-, HV-, EHV-Kabel und Kabelzubehör.

TE-Prüfung und Überwachung für zuverlässige Leistung von MV-, HV- und EHV-Kabelsystemen.

 Unsere fortschrittlichen Lösungen für die Teilentladungsprüfung helfen, Kabelfehler frühzeitig zu erkennen und zuverlässige MV-, HV- und EHV-Systeme zu gewährleisten. Von Werksprüfungen bis hin zur Betriebsüberwachung sorgen wir dafür, dass Ihr Netzwerk sicher, effizient und zukunftsfähig bleibt.

Schutz Kabelsystemen vor Ausfall von Kabelsystemen

Die Sicherheit und Langlebigkeit von MV-, HV- und EHV-Kabelsystemen ist entscheidend für einen zuverlässigen Betrieb. Meggers Lösungen für die TE-Prüfung erkennen Fehler im Frühstadium und unterstützen Inbetriebnahme, Feldbewertungen und Überwachung im Betrieb, wodurch fundierte Entscheidungen möglich werden.

Konsistente Verfügbarkeit von kritischen Kabelsystemen

Meggers TE-Prüf- und Überwachungslösungen erkennen frühzeitig Isolationsprobleme in MV-, HV- und EHV-Kabelsystemen, reduzieren ungeplante Ausfälle und unterstützen die langfristige Stabilität kritischer Netzanlagen.

Klare Einblicke für eine intelligente und effiziente Wartung

Fortschrittliche TE-Analysen und jahrzehntelange Erfahrung liefern klare Erkenntnisse zum Kabelzustand. Von der Inbetriebnahme bis zur Betriebsüberwachung erhalten Anwender verwertbare Daten, um fundierte, zustandsbasierte Entscheidungen zu treffen und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.

FAQ / Häufig gestellte Fragen

Die Teilentladungsprüfung erkennt kleine elektrische Entladungen in der Isolierung von MV-, HV- und EHV-Kabeln sowie Zubehör. Diese scheinbar geringfügigen Entladungen sind frühe Anzeichen für eine Verschlechterung der Isolierung, die zu katastrophalen Ausfällen führen kann. Mit den TE-Prüf- und Überwachungslösungen von Megger erhalten Unternehmen vorausschauende Einblicke, um diese Risiken proaktiv zu minimieren, einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen und die Einhaltung von Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Die TE-Prüfung und -Überwachung ist entscheidend für Branchen, die auf MV-, HV- oder EHV-Kabelsysteme angewiesen sind, wie Versorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, Fertigung, Transport, Schwerindustrie, Rechenzentren und intelligente Stromnetze (Smart Grids). Durch die frühzeitige Lösung von Isolationsproblemen können Sie sowohl Zeit als auch Geld sparen – indem Sie beispielsweise die Betriebssicherheit in Industrieanlagen gewährleisten oder den Energiefluss in Versorgungsnetzwerken aufrechterhalten.

Megger bietet Geräte für standardisierte Werksabnahmeprüfungen (Factory Acceptance Test, FAT) mit dem ICMcompact oder ICMneo sowie fortschrittliche Ausrüstung wie ICMflex für Teilentladungs-(TE-)Fehlerortung in Kombination mit Zeitbereichsmessung (Time Domain, TD). Ergänzt wird das Portfolio durch die HV DAC-Serie für Hochspannungsdiagnostik und TDS NT zur Kombination von Kabelprüfung und Diagnostik. Darüber hinaus bietet Megger maßgeschneiderte HFCT-Sensoren sowie ein Überwachungssystem wie den ICMobserver, das an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden kann. 

Sprechen Sie zunächst mit unseren Experten, um Ihre spezifischen Bedürfnisse zu beurteilen. Egal, ob Sie vor-Ort-Tests, kontinuierliche Überwachung oder Diagnoselösungen benötigen, das Team von Megger sorgt für eine nahtlose Integration in Ihre Prozesse. 

Erfahren Sie mehr

Sie finden nicht, wonach Sie suchen? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um mit einem Experten über Ihre speziellen Anforderungen zu sprechen. 

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Kabelprüfung, -inbetriebnahme und -überwachung

Polyethylen ist kein „fehlerverzeihendes“ Isoliermaterial. Daher muss bei der Werksprüfung, Inbetriebnahme und Überwachung während des Betriebs genau auf Teilentladung (TE) geachtet werden. Die Messverfahren vor Ort müssen den Anforderungen eines alternden Verteilnetzes aus Polymerkabeln sowie der zunehmenden Verwendung von Höchstspannungskabeln (EHV) aus Polyethylen genügen.

Hoch-/Höchstspannungskabel (HV/EHV)

Kabel werden allgemein werkseitig geprüft und das Zubehör von Hochspannungs- (HV) und Höchstspannungskabeln (EHV) wird in der Regel ebenfalls geprüft. Allerdings machen bei der Kabelverlegung einwirkende mechanische Kräfte sowie versteckte Mängel, Beschädigungen und eine unsachgemäße Handhabung Teilentladungsprüfungen bei der Inbetriebnahme notwendig.

Im Idealfall ist das Kabelzubehör in dieser Übertragungsklasse mit integrierten Sensoren ausgestattet. Megger hat dieses kostengünstige Prinzip im Jahr 1994 eingeführt, das seither zahlreiche Kabelhersteller implementiert haben. Das ICMsystem bietet, insbesondere wenn es mit dem FOsystem zur optischen Isolierung erweitert wird, leistungsstarke Tools für die Analyse der Kabelisolierung. Zusätzlich können die Messgeräte mit verschiedenen Vorverstärkern und integrierten oder externen Spektrumanalysatoren vervollständigt werden.

Mittelspannungskabel (MV)

Wie auch bei HV- und EHV-Kabeln wird der ICMcompact für Produktionsprüfungen von Mittelspannungskabeln bei der Herstellung eingesetzt. Der Anwendungsbereich des ICMflex umfasst Abnahmeprüfungen von HV-/MV-Kabeln, Vor-Ort-Prüfungen von MV-/HV-Kabeln und Prüfungen von Kabelverbindern und Zubehör (beides im Labor und vor Ort).

In den letzten zehn Jahren haben sich zahlreiche Kabelhersteller bei der Modernisierung ihrer Prüfeinrichtungen für diese Geräte entschieden. Eine große Anzahl von MV- oder Verteilnetzkabeln hat ihre geplante Lebensdauer erreicht, da Polymerkabel seit den 1970er-Jahren eingesetzt werden.

Der ICMcompact ist in einem gebrauchsfertigen Paket für Vor-Ort-Prüfungen und Lokalisierungen von Teilentladungen mit jeder externen HV-Quelle erhältlich. Dies ist besonders effektiv in Kombination mit sehr niederfrequenten (VLF) Quellen und in Kombination mit Resonanzprüfsets mit variabler Frequenz eine leichte und kostengünstige Lösung, um die Zuverlässigkeit des Verteilnetzes aufrechtzuerhalten. Zusätzlich enthält das Gerät einen T-Filter und eine Kopplungseinheit, um die Hochfrequenz-Störsignale der Hochspannungsquelle zu reduzieren.

Teilentladungsüberwachung (TE)

Die Teilentladungsüberwachung (TE) kann im Allgemeinen verwendet werden, um einen beginnenden Ausfall und eine anhaltende Verschlechterung in jedem Hochspannungs-Isolierungssystem zu erkennen. Die Defektmechanismen für Kabelzubehör und das Kabel selbst können jedoch aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften abweichen.

Bei der Überwachung von Höchstspannungskabelsystemen (EHV) gilt für Zubehör aus Ethylen-Propylen-Kautschuk (EPR) und Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) in der Regel eine relativ lange Vorwarnzeit. Im Gegensatz dazu kann die Vorwarnzeit für die Kabelisolierung eines 400-kV-XLPE-Kabels wesentlich kürzer sein.

Es kann auch ein installiertes Überwachungssystem für die Inbetriebnahmeprüfungen des Kabelsystems verwendet werden. Neben der Verwendung einer faseroptischen TCP/IP-Verbindung kann der Zugriff auf die Instrumente über WLAN eine komfortablere Installation ermöglichen.

Instrumente und Spezialsensoren

Koppelkondensatoren, wie sie für Werks- und Offline-Prüfungen verwendet werden, sind nicht für Online-Prüfungen geeignet. Megger bietet verschiedene Arten von externen Sensoren für Teilentladungsmessungen (TE) an.

Der Differenzfoliensensor (DFS) nutzt die Streukapazität von Cross-Bonding-Muffen und kann verhältnismäßig rauscharme Messungen bei höheren Frequenzen bieten. Der CT100 ist ein Hochfrequenz- (HF-)Stromwandler mit Klemmbefestigung, der zur Erfassung von Teilentladungssignalen an Massekabeln und Cross-Bonding-Verbindungen verwendet werden kann.

Darüber hinaus kann Megger kundenspezifische Sensoren, einschließlich Rogowski-Spulen, bereitstellen, die auf spezifische Anwendungen zugeschnitten sind. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden auch bei der Projektierung und Implementierung von integrierten Sensoren.