Acetylen-, Wasserstoff- und Feuchtigkeitsüberwachungsgerät InsuLogix® G2
Liefert hilfreiche Informationen zu zwei wichtigen Gasen, sodass mehr Transformatoren vor Ausfällen bewahrt werden
Konzentrieren Sie sich bei der Durchführung von Messungen ausschließlich auf Acetylen ohne Einfluss von anderen Kohlenwasserstoffgasen, sodass Sie sich auf die Erkennung kritischer Ereignisse verlassen können.
Höhere Zuverlässigkeit ohne Verbrauchskomponenten führt zu niedrigen Betriebskosten.
Über das Produkt
Das Acetylen-, Wasserstoff- und Feuchtigkeitsüberwachungsgerät InsuLogix® G2 kombiniert die Früherkennung von beginnenden Fehlern mit der Erkennung kritischer Fehler in Netztransformatoren, indem es die Anwesenheit der zwei wichtigen Gase Wasserstoff und Acetylen sowie Feuchtigkeit misst.
Für das Einzelventildesign kommt hochmoderne selbstkalibrierende Lasertechnologie zum Einsatz, um Acetylen-Gas (C2H2) ab 0,5 ppm erkennen zu können und so einen frühzeitigen Hinweis auf kritische Fehlerzustände in der Anlage zu geben. Dies ermöglicht eine zuverlässige und schnelle Reaktion, die entscheidend ist, um Ihre Transformatoren vor Schäden zu bewahren und kostspielige ungeplante Ausfälle zu vermeiden.
Eine intuitive, lokal gehostete Web-Server-Benutzeroberfläche macht umfassende Schulungen zur Verwendung des Geräts überflüssig, senkt die Arbeitskosten und ermöglicht allen autorisierten Mitarbeitern eine effiziente Handhabung.
FAQ / Häufig gestellte Fragen
Schutzart: IP66 (NEMA 4X)Verschmutzungsgrad: 4 – Elektrische Geräte für den Einsatz im FreienBetriebshöhe: 2000 m
Ja, das InsuLogix G2 kann von OEMs mithilfe der lokal gehosteten Web-Server-UI installiert und konfiguriert werden. Bitte wenden Sie sich an den Transformatorhersteller, um Informationen zur Verfügbarkeit von Serviceleistungen für die Gerätekonfiguration zu erhalten.
Das InsuLogix G2 ist als Gerät mit niedrigen Betriebskosten konzipiert und erfordert daher keine kontinuierliche vorbeugende Wartung.
Eine typische Installation kann in zwei Stunden abgeschlossen werden. Dies beinhaltet Montage, Verkabelung und Erstkonfiguration.
Schadstoffe im Transformatoröl wirken sich nur minimal auf die Messergebnisse des Geräts aus.
Der Standardgarantiezeitraum beträgt zwei Jahre. Zum Zeitpunkt der Bestellung kann die Garantie auf insgesamt bis zu fünf Jahre verlängert werden.
Ja, die Einstellungen des InsuLogix G2 können per Fernzugriff aktualisiert werden, vorausgesetzt, der Computer des Benutzers ist mit demselben Netzwerk verbunden wie das Überwachungsgerät.
Standard: Modbus RTU und TCPOptional: DNP3, IEC 61850
Eine Pumpe zur Ölumlauferzeugung ist nicht erforderlich. Die Konstruktion und Temperatursteuerung des Sammlers fördert einen ausreichenden Ölfluss durch Konvektion, um ordnungsgemäße Messergebnisse zu erzielen.
Idealerweise sollte es an einem Kühlerrücklaufventil oder in der Nähe des Rücklaufanschlusses zum Tank montiert werden, wo ein natürlicher Ölfluss vorhanden ist. Wenn das nicht möglich ist, kann das Überwachungsgerät an einer beliebigen Stelle am Transformator an einem Ablassventil installiert werden, da die Konstruktion des Gasentnahmesammlers den Ölfluss durch Konvektion fördert.
Ja, mit einem Gewicht von 13,5 kg ist das InsuLogix G2 für die Installation an einem einzelnen 38-mm-(1,5-Zoll-)-Ventil ausgelegt. Das Überwachungsgerät ist mit einem 1,5-Zoll-MNPT-Anschlussstück zum Anschluss an das Transformatorventil ausgestattet und wird standardmäßig mit einer 1,5-Zoll-NPT-Verschraubung geliefert.
Die Software (Benutzeroberfläche) verwendet einen Webserver, der lokal auf dem InsuLogix G2 gehostet wird. Dazu ist keine Interaktion mit dem Internet erforderlich. Die Lösung wird hinter der Unternehmens-Firewall des Kunden implementiert. Der Zugriff auf die Benutzeroberfläche wird durch Eingabe der IP-Adresse des Geräts in die Navigationsleiste von Chrome oder MS Edge ermöglicht. Änderungen am System oder an der Software der Benutzeroberfläche haben keinen Einfluss auf die Kompatibilität des Systems mit diesen Webbrowsern.
Weitere Lektüre und Webinare
Fehlerbehebung
Der LCD-Bildschirm an der Vorderseite ist leer.
Maßnahme: Überprüfen Sie die Eingangsleistung (stellen Sie sicher, dass der Wechselstrombereich zwischen 90 und 264 V oder der Gleichstrombereich zwischen 105 und 370 V liegt).
Überprüfen Sie außerdem die Sicherungen auf der Spannungsplatine. Bei Bedarf austauschen.
Überprüfen Sie die LCD-Funktion. Wenn die Umgebungstemperatur unter -15 °C liegt, schaltet sich der Bildschirm möglicherweise vorübergehend aus.
Das Acetylen-Erkennungssystem (ADS) benötigt zusätzliche Zeit zur Stabilisierung. Möglicherweise sind auch Komponenten defekt.
Maßnahme: Überprüfen Sie die Umgebungstemperatur und beachten Sie die Anleitung für den Kaltstart in Abschnitt 4 des Bedienungshandbuchs. Wenn das Problem länger als 2 Stunden besteht, wenden Sie sich an den Support.
Mögliche Ursachen:
- Falsche ID-Einstellungen für Außenstation.
- Falsche Konfigurationen des Kommunikationsprotokolls.
- Fehlerhaftes Kommunikationskabel.
Maßnahme: Überprüfen Sie, ob die ID der Außenstation mit den Netzwerkeinstellungen übereinstimmt.
Vergewissern Sie sich, dass das richtige Protokoll (z. B. Modbus, DNP3) und der richtige Verbindungstyp über die Benutzeroberfläche ausgewählt wurden.
Testen Sie die Kabelverbindung und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.
Systemalarme bleiben aktiv, bis sie manuell bestätigt werden.
Maßnahme: Navigieren Sie über die Benutzeroberfläche zur Registerkarte „Utilities“.
Die Schaltfläche zum Zurücksetzen der Alarme befindet sich unten im Bildschirm unter dem Tool zur Relaisprüfung.
Trenddaten (z. B. ppm/Stunde) werden erst nach Ablauf der entsprechenden Zeitintervalle angezeigt.
Maßnahme: Planen Sie genügend Betriebszeit ein (z. B. eine Stunde für Rate/Stunde).
Mögliche Ursachen: Ungültige IP-Konfigurationseinstellungen.
Ethernet-Kabel oder -Anschlüsse sind defekt.
Maßnahme: Überprüfen Sie die IP-Einstellungen und verwenden Sie Kabel der Kategorie 5e oder höher.
Vergewissern Sie sich, dass die Anschlüsse ordnungsgemäß verbunden sind.
Durchgängig rot = Warnung: Messung.
Blinkendes Rot = Alarmzustand.
Maßnahme: Überprüfen Sie die jüngsten Ereignisprotokolle auf der Benutzeroberfläche.
Wenn die Anschlüsse nicht ordnungsgemäß festgezogen sind, kann es zu Ölleckagen kommen.
Maßnahme: Überprüfen Sie die Verbindungsleitungen. Ziehen Sie diese bei Bedarf mit verstellbaren Schraubenschlüsseln fest.
Maßnahme: Schalten Sie den Stromversorgungseingang spannungsfrei.
Befolgen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Benutzerhandbuch unter „Auswechseln von Sicherungen“.
Software und Firmware
FAQ / Häufig gestellte Fragen
Ja, optionale Protokolle wie DNP3 und IEC 61850 können erworben und nach der Installation integriert werden.
Wichtige Komponenten, einschließlich der Gaspumpe und des Filters, haben unter normalen Betriebsbedingungen eine Mindestlebensdauer von 10 Jahren.
Der G2 ist so konzipiert, dass keine Neukalibrierung erforderlich ist, da die Sensoren darauf ausgelegt sind, eine Verschlechterung der Komponenten zu erkennen und zu kompensieren. Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, sollten Sie die wichtigsten Sensordaten alle zwei Jahre überprüfen.
Im Lieferumfang sind Zubehörteile wie ein Adapter für den Ölprobenanschluss, Schläuche und ein IP67-Ethernet-Anschluss sind im Lieferumfang enthalten. Ersatzteile können bestellt werden. Die entsprechenden Katalognummern finden Sie im Datenblatt.
Ja. Navigieren Sie dazu über die Benutzeroberfläche zur Registerkarte „Settings > Thresholds“, um Alarmstufen für Gaskonzentrationen, Änderungsrate und Feuchtigkeit zu konfigurieren.
Ja, Administratoren können mehrere Benutzerprofile mit unterschiedlichen Zugriffsrechten erstellen und verwalten.
Ja. Der InsuLogix G2 arbeitet bei Temperaturen von -40°°C bis +65°°C. Die Schutzart IP66 gewährleistet Schutz vor rauen Umgebungen.
Wenden Sie sich an den Megger-Support, um eine Rücksendeautorisierungs-Nummer (RA-Nummer) zu erhalten. Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Megger-Personal oder autorisierten Technikern durchgeführt werden.