MS5000 – Intelligenter Netzsensor für die Mittelspannungsüberwachung
Erkennt hochohmige und transiente Fehler in allen Erdungssystemen.
Selbstaufbauende Netzwerke sorgen für eine skalierbare Kommunikation, auch ohne Mobilfunknetz.
Betrieb über 10 Jahre, Schutzart IP67, -40 °C bis +70 °C.
Echtzeit-Messungen von Spannung, Strom, Oberschwingungen und Stromfluss.
Induktive Stromversorgung ab 1,5 A, ergänzt durch eine 3-Jahres-Batterie im Energiesparmodus.
Über das Produkt
Der Megger MS5000 ist ein fortschrittlicher intelligenter Stromnetzsensor, der für die Überwachung von Mittelspannungs-Oberleitungen entwickelt wurde. Dieses drahtlose Netzüberwachungssystem hilft Versorgungsunternehmen, die Zuverlässigkeit durch genaue Fehlererkennung, Leistungsqualitätsüberwachung und Echtzeit-Netzüberwachung zu verbessern.
Das autarke und wartungsfreie MS5000 nutzt ein sicheres IPv6-Mesh-Netzwerk, um synchronisierte, mit Zeitstempeln versehene Daten zu übertragen, selbst an abgelegenen Orten ohne Mobilfunkempfang. Es erfasst Strom, Spannung, Oberschwingungen und Fehlerereignisse mit außergewöhnlicher Präzision und unterstützt geerdete, potentialfreie sowie kompensierte Erdungssysteme.
Mit seiner robusten Schutzart IP67, der induktiven Energiegewinnung und der bewährten Skalierbarkeit auf Hunderte von Knoten eignet sich der Netzqualitätssensor MS5000 ideal für Netzanalysen, FLISR, die Überwachung von Freileitungen und die vorausschauende Instandhaltung.
FAQ / Häufig gestellte Fragen
FLISR (Fehlerortung, -isolierung und -behebung), Netzanalyse, Verringerung des Flächenbrandrisikos und vorausschauende Instandhaltung.
Ja, er nutzt Mesh-Funkkommunikation, um Sensoren in einer Entfernung von mehreren zehn Kilometern zu erreichen, ohne dass eine Mobilfunkabdeckung erforderlich ist.
Es beginnt mit 3 Sensoren und kann auf Hunderte erweitert werden, um ein robustes Mesh-Netzwerk zu bilden.
Ja, er lässt sich problemlos in DMS integrieren und unterstützt eine Vielzahl von Erdungsmethoden und Spannungen bis zu 140 kV.
Er liefert hohe Präzision, zuverlässige Fehlererkennung, die Fehlern mit hoher Impedanz einschließt, Langlebigkeit und flexiblen Einsatz ohne Abhängigkeit vom Mobilfunknetz.
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Fehlerbehebung
Überprüfen Sie den Zustand des Mesh-Netzwerks, die Position der Antenne und den Batteriestatus. Verwenden Sie die USB-Schnittstelle für die Diagnose.
Überprüfen Sie die Fehlererkennungsschwellenwerte und stellen Sie sicher, dass die Phasensynchronisierung aktiv ist. Die Einstellung zur Zustrombegrenzung kann die Reaktion verzögern; nehmen Sie daher die Anpassung in der Konfiguration vor.
Stellen Sie sicher, dass der Netzstrom das erforderliche Minimum überschreitet (1,5 A für SU/3–5 A für GS). Überprüfen Sie, ob die Klemmen einen guten Kontakt haben, und reinigen Sie die Leiteroberfläche, falls sie oxidiert oder isoliert ist. Vergewissern Sie sich, dass das richtige Zangenzubehör verwendet wird (z. B. MS5000-AC-IN für isolierte Leiter).
Überprüfen Sie die Signalstärke des Mesh-Netzwerks und stellen Sie sicher, dass die Synchronisierung aktiv ist. Überprüfen Sie die Hochfrequenzumgebung. Störungen oder eine falsche Positionierung der Antenne können die Kommunikation beeinträchtigen.
Stellen Sie sicher, dass die Mesh-Topologie Zwischenknoten einschließt, wenn die Entfernungen die Reichweite eines einzelnen Hops überschreiten. Antennen mit hoher Verstärkung können die Reichweite verbessern. Wenn das Signal schwach ist, sollten Sie die Antenne neu positionieren oder ersetzen. Überprüfen Sie, ob die Mobilfunk- oder Ethernet-Verbindung ordnungsgemäß funktioniert.
Auswertung der Prüfergebnisse
Wellenformen erfassen Strom- und Spannungsänderungen in hoher Auflösung. Nutzen Sie Phasen-Erde- und Überspannungsanzeigen, um die Art des Fehlers festzustellen. Harmonische Verzerrungen und Nullsequenzdaten weisen auf ein Netzungleichgewicht oder Netzqualitätsprobleme hin.
Die Wirk- und Blindleistung sowie der Leistungsfaktor und die Oberschwingungen (bis zur 5. Oberschwingung dargestellt) vermitteln ein umfassendes Bild der Netzqualität. Alarme helfen dabei, Überlastungen, Störungen oder niedrige Werte der Batterie zu erkennen.
Konsistente Phasenwinkelverschiebungen können auf Lastungleichgewichte oder Verkabelungsprobleme hinweisen. Nullsequenzwerte helfen dabei, asymmetrische Fehler oder Erdungsprobleme zu erkennen, insbesondere in kompensierten Systemen oder in SWER-Systemen.
Das Vorhandensein von Oberschwingungen höherer Ordnung (insbesondere 3. und 5.) kann auf nichtlineare Lasten oder Gerätefehlfunktionen hinweisen. Vergleichen Sie harmonische Signaturen über Phasen hinweg, um die Quelle zu ermitteln.
Nutzen Sie die synchronisierten, mit Zeitstempeln versehenen Daten, um festgestellte Anomalien mit Netzereignissen wie Schaltvorgängen, Blitzeinschlägen oder Störungen in Umspannwerken in Zusammenhang zu bringen. Dies ermöglicht eine präzise Ursachenanalyse.
Bedienerhandbücher und Dokumente
FAQ / Häufig gestellte Fragen
Verwenden Sie die USB-Schnittstelle und die Megger-Konfigurationssoftware; verschlüsselte Uploads werden unterstützt.
Zu den blinkenden Signalen gehören: Abschaltung, niedriger Batteriestand, Reset-Status oder Kommunikationsfehler. Weitere Informationen finden Sie in der LED-Statustabelle in der Bedienungsanleitung.
Nutzen Sie einen isolierten Stab oder isolierte Handschuhe, um die neuen Sensoren zu montieren. Sie verbinden sich automatisch mit dem vorhandenen Mesh-Netzwerk, wenn sie eingeschaltet sind und sich innerhalb der Funkreichweite befinden, sodass keine manuelle Konfiguration erforderlich ist.
Wenn der Sensor induktiv mit Strom versorgt wird, nimmt er den Betrieb wieder auf, sobald der Strom wieder vorhanden ist. Reserveakkus gewährleisten im Energiesparmodus eine ununterbrochene Funktion von bis zu 3 Jahren. Die Datenkontinuität hängt vom Backup-Status und vom Stromfluss im Netz ab.