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Isolationswiderstandsprüfgeräte S1-568 S1-1068 und S1-1568
Rauschunterdrückung von 8 mA – doppelt so hoch wie bei den meisten vergleichbaren Geräten – mit vier vom Benutzer auswählbaren Softwarefiltern
Isolationswiderstand bis zu 35 TΩ bei 15 kV und 10 kV sowie 15 TΩ bei 5 kV
Bis zu 1000 V in Höhen von bis zu 4000 m für das S1-1568 und CAT IV 600 V bis 3000 m für die Prüfgeräte S1-568 und S1-1068
Betrieb mit einem schnell aufladbaren Li-Ionen-Akku, der die IEC 62133 erfüllt, oder mit einer Wechselstromquelle, wenn der Akku leer ist
Über das Produkt
Die Isolationswiderstandsprüfgeräte S1-568, S1-1068 und S1-1568 von Megger verfügen über eine in ihrer Klasse führende Rauschunterdrückung von 8 mA – doppelt so viel wie die meisten vergleichbaren Geräte– und eine verbesserte Softwarefilterung mit vier vom Benutzer auswählbaren Optionen. Diese DC-Isolationswiderstandsprüfgeräte sind in den Ausführungen 5 kV, 10 kV und 15 kV erhältlich und liefern selbst in den schwierigsten elektrischen Umgebungen, einschließlich Hochspannungsübertragungs- und -verteilungsumspannwerke, verlässliche Ergebnisse.
Die Leistungsfähigkeit dieser bahnbrechenden Geräte wurde im Labor und, was noch wichtiger ist, in der Praxis eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Genaue und einheitliche Ergebnisse wurden zum Beispiel in einem in Betrieb befindlichen 765-kV-Umspannwerk erzielt, in dem kein anderes Isolationsprüfgerät erfolgreich arbeiten konnte.
Die Isolationswiderstandsprüfgeräte der Serie S1 von Megger sind in drei Modellen erhältlich:
- Das S1-568 prüft bei bis zu 5 kV und kann den Isolationswiderstand bis zu 15 TΩ messen
- Das S1-1068 arbeitet bei bis zu 10 kV und misst bis zu 35 TΩ
- Das S1-1568 ist ausgelegt für 15 kV und misst bis zu 35 TΩ
Alle Modelle verfügen über einen hohen Kurzschlussstrom von 6 mA, um eine schnelle Aufladung der Prüflinge zu gewährleisten. Das S1-568 und das S1-1068 verfügen über eine Sicherheitseinstufung nach CAT IV 600 V in Höhen bis zu 3.000 m. Das S1-1568 verfügt über eine Sicherheitseinstufung nach CAT IV 1000 V bis 4.000 m gemäß IEC 61010.
Weitere innovative Merkmale sind die Möglichkeit der Fernsteuerung über einen vollständig isolierten USB-Anschluss, wodurch sich die Geräte ideal für den Einsatz in Produktionsumgebungen eignen, sowie die interne Speicherung von Ergebnissen mit Datums- und Zeitstempel. Gespeicherte Ergebnisse können auf dem Display abgerufen, über eine drahtlose Bluetooth-Verbindung heruntergeladen oder über den USB-Anschluss zugänglich gemacht werden.
Um sicherzustellen, dass die Prüfung nicht durch Strommangel verzögert wird, sind diese Isolationsprüfgeräte der Serie S1 mit schnell aufladbaren Li-Ionen-Akkus ausgestattet, die bei einer vollen Ladung bis zu 6 Stunden Prüfzeit für das 5 kV-Modell und 4,5 Stunden für die 10 kV- und 15 kV-Modelle ermöglichen. Bei einer Ladezeit von nur 30 Minuten bei leerem Akku können Sie mit dem Instrument etwa eine Stunde lang prüfen, und es ist auch möglich, das Instrument über eine Wechselstromversorgung zu betreiben, selbst wenn der Akku völlig leer ist.
Die kompakten und leichten Isolationswiderstandsprüfgeräte der Serie S1 verfügen über ein robustes Doppelgehäuse und erfüllen bei geschlossenem Deckel die Schutzart IP65. Sie bieten zeitgesteuerte Prüfungen des Isolationswiderstands (IR), des dielektrischen Absorptionsverhältnisses (DAR), des Polarisationsindex (PI), der dielektrischen Entladung (DD), der Schrittspannung (SV) und der Rampendiagnose sowie eine spezielle Voltmeterfunktion.
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Fehlerbehebung
Leider nutzen sich Lithium-Ionen-Akkus mit der Zeit ab und können keine Ladung mehr aufnehmen. Dies ist ein häufiges und früher oder später unvermeidliches Problem, das sich aber glücklicherweise leicht beheben lässt. Ersatzakkus sind bei Megger erhältlich, und Sie können sie schnell austauschen, indem Sie den Anweisungen im Bedienerhandbuch folgen.
Führen Sie eine Sichtprüfung des Geräts durch, und vergessen Sie dabei nicht den Leitungssatz. Es ist verständlich, dass man sich auf das Gerät konzentriert und die Leitungen als selbstverständlich ansieht, aber die Leitungen werden häufig mehr als das Gerät durch die Handhabung in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere die Zugentlastung am Ende der Leitung wird beschädigt – ihr Fehlen ist ein starkes Indiz dafür, dass der Leitungssatz bald ersetzt werden muss. Beschädigte Leitungen wirken sich in der Regel zuerst auf die vernachlässigbaren Ableitströme aus, so dass das Gerät möglicherweise keine Messungen im Tera-Ohm-Bereich (TΩ) anzeigen kann. Dieses Symptom bedeutet, dass der Leitungssatz repariert oder ausgetauscht werden sollte.
Dabei handelt es sich um Fehlercodes von Kontroll- und Messkarten. Diese werden auf dem Display als „E“ gefolgt von einer 1- oder 2-stelligen Zahl angezeigt. Im Bedienerhandbuch finden Sie kurze Definitionen. Diese können nicht durch den Bediener eingestellt werden. Sie weisen auf Komponentenfehler oder Kalibrierungsrückstellungen hin, die von einem Megger-Reparaturtechniker oder einem autorisierten Reparaturzentrum durchgeführt werden müssen.
Dieses Symptom deutet darauf hin, dass sich der Netzteiltransformator von der Netzteilplatine gelöst hat. In der Regel ist dies auf eine grobe Handhabung und/oder einen Sturz zurückzuführen. Da der Transformator relativ schwer ist, löst er sich aus seiner Halterung. Dieser Bruch unterbricht oder beendet die Stromzufuhr zu den Schaltkreisen, was zu einem stromlosen Gerät führt. Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Megger-Reparaturtechniker oder ein autorisiertes Reparaturzentrum.
Ja, trennen Sie das S1 von der Wechselstromquelle. Drücken Sie die Taste „OK“ und die Tasten für die Hinterleuchtung, während Sie den Hauptdrehschalter aus der Position „OFF“ auf das Symbol „Einstellungen“ stellen.
Isolationsprüfungen werden im Durchschlagmodus automatisch gestoppt, und „brd“ wird angezeigt, wenn ein Fehler einen schnellen Abfall der angelegten Spannung verursacht. Bei IR-Prüfungen im Verbrennungsmodus wird der Durchschlag ignoriert und die Isolierung weiterhin geprüft, es handelt sich also um zerstörende Prüfungen. Der Verbrennungsmodus wird verwendet, um absichtlich eine Kohlenstoffspur in der Isolierung zu erzeugen und so die Fehlersuche zu erleichtern.
Auswertung der Prüfergebnisse
Isolationswiderstandswerte sollten als relative Werte angesehen werden. Sie können bei einem Motor oder einer Maschine, die drei Tage hintereinander geprüft wurden, sehr unterschiedlich ausfallen. Trotzdem deutet dies nicht auf eine schlechte Isolierung hin. Hier ist die Tendenz der Messwerte über einen längeren Zeitraum wichtig, da sie einen sich verringernden Widerstand zeigt und vor auftretenden Problemen warnt. Regelmäßige Messungen sind daher der beste Ansatz für die vorbeugende Instandhaltung elektrischer Geräte. Dazu können Datenblätter oder Software zur Trenddarstellung der Ergebnisse über einen Zeitraum verwendet werden.
Ob Sie monatlich, zweimal im Jahr oder jährlich testen, hängt von der Art, dem Standort und der Bedeutung des Geräts ab. Beispielsweise kann ein kleiner Pumpenmotor oder ein kurzes Steuerkabel für einen Prozess in Ihrem Werk von entscheidender Bedeutung sein. Erfahrung ist der beste Lehrer bei der Festlegung der geplanten Zeiträume für Ihre Geräte.
Wir empfehlen, diese regelmäßigen Prüfungen jedes Mal auf die gleiche Weise durchzuführen. Verwenden Sie also die gleichen Prüfanschlüsse, und legen Sie die gleiche Prüfspannung für die gleiche Zeit an. Außerdem sollten Sie Prüfungen bei ungefähr der gleichen Temperatur durchführen oder sie auf die gleiche Referenztemperatur korrigieren. Eine Aufzeichnung der relativen Feuchtigkeit in der Nähe des Geräts zum Zeitpunkt der Prüfung ist ebenfalls hilfreich bei der Bewertung des Messwerts und des Trends.
Hier einige allgemeine zusammenfassende Beobachtungen darüber, wie Sie regelmäßige Isolationswiderstandsprüfungen durchführen können, und was Sie mit dem Ergebnis tun sollten:
| Zustand | Was zu tun ist |
|---|---|
| Angemessene bis hohe Werte, die gleich bleiben | Kein Grund für Bedenken |
| Angemessene bis hohe Werte, aber mit einer konstanten Tendenz zu niedrigeren Werten | Lokalisieren und beheben Sie die Ursache, und beobachten Sie den Abwärtstrend |
| Niedrige, aber gleichbleibende Werte | Der Zustand ist wahrscheinlich akzeptabel, aber Sie sollten die Ursache für niedrige Werte untersuchen |
| So niedrige Werte, dass sie unsicher sind | Reinigen Sie die Isolation, trocknen Sie sie oder bringen Sie sie auf andere Weise auf akzeptable Werte, bevor Sie das Gerät wieder in Betrieb nehmen (prüfen Sie feuchte Geräte nach dem Trocknen) |
| Angemessene oder hohe Werte, die vorher gleich blieben, nun aber plötzlich abnehmen | Führen Sie in regelmäßigen Abständen Prüfungen durch, bis Sie die Ursache für die niedrigen Werte gefunden und behoben haben oder bis sich die Werte auf einem niedrigeren, aber betriebssicheren Niveau eingependelt haben |
Der Widerstand der Isoliermaterialien nimmt mit steigender Temperatur deutlich ab. Wie wir gesehen haben, sind Prüfungen mit der Zeit-Widerstands- und der Schrittspannungsmethode relativ unabhängig von Temperaturauswirkungen, da sie relative Werte liefern.
Um zuverlässige Vergleiche zwischen den Messwerten vorzunehmen, sollten Sie die Werte auf eine Basistemperatur wie 20 °C korrigieren oder alle Messungen bei ungefähr derselben Temperatur durchführen.
Eine gute Faustregel ist, den Widerstand pro 10 °C Temperaturanstieg zu halbieren bzw. pro 10 °C Rückgang zu verdoppeln.
Jede Art von Isoliermaterial hat einen bestimmten Grad der Widerstandsänderung in Bezug auf Temperatur. Es wurden jedoch Faktoren entwickelt, um die Korrektur von Widerstandswerten zu vereinfachen. Diese Faktoren für rotierende Anlagen, Transformatoren und Kabel finden Sie in dem unten verlinkten Dokument (Abschnitt: Effect of Temperature on Insulation Resistance). (Auswirkung der Temperatur auf den Isolationswiderstand)).