Stellungnahme zu Konfliktmineralien und verantwortungsvoller Beschaffung

Megger verpflichtet sich zur verantwortungsvollen Mineralienbeschaffung und zur Sicherstellung, dass seine Lieferketten nicht zu Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit oder Umweltschäden in Regionen der Mineralgewinnung beitragen, insbesondere in konfliktbetroffenen und Hochrisikogebieten.

Meggers Programm zur verantwortungsvollen Mineralbeschaffung befasst sich mit den Konfliktmineralien Zinn, Tantal, Wolfram und Gold (3TG) sowie Kobalt und orientiert sich an den OECD‑Leitsätzen zur Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolle Lieferketten von Mineralien aus konfliktbetroffenen und Hochrisikogebieten, Abschnitt 1502 des US‑amerikanischen Dodd‑Frank Act / SEC‑Regel 13p‑1 sowie der EU‑Konfliktmineralienverordnung (2017/821/EU).

Im Rahmen seines Verhaltenskodex für Lieferketten führt Megger Reasonable Country of Origin Inquiries (RCOIs) unter Verwendung des Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) durch und verpflichtet Lieferanten zur Offenlegung von Schmelz- und Raffinerieinformationen, die mit der Liste konformer Einrichtungen der Responsible Minerals Initiative (RMI) abgeglichen werden. Lieferanten sind auf Anfrage verpflichtet, ihre Lieferketten einer Prüfung unterziehen zu lassen.

Bedenken hinsichtlich der Einhaltung dieser Richtlinie können an den Chief Compliance Officer oder über die Kanäle der Hinweisgeberrichtlinie (Whistleblowing/Speak-Up) gemeldet werden.

Diese Richtlinie wird vom Vorstand der Megger-Gruppe herausgegeben und überwacht. Ohne schriftliche Genehmigung des Vorstands darf nicht davon abgewichen werden.

Dr. Andrew Dancts 
Chief Strategy, Marketing & Technology Officer
Mai 2026