Das neue DCI3: ein Werkzeug zur Kabel- und Phasenidentifikation

9 Dezember 2025

Die Kabelidentifikation sollte einfach sein. Aber jeder, der an Stromnetzen arbeitet, weiß, dass das selten der Fall ist. Sie stehen zum Beispiel in einem Verbindungsabschnitt, in dem Sie sich kaum bewegen können, müssen mit Regen umgehen, der von der Seite in den Arbeitsbereich geweht wird, oder mit von vorbeifahrenden Autos aufgewirbeltem Staub oder den beengten Verhältnissen eines Schaltschranks, der ganz klar nicht auf Ihre Werkzeuge ausgelegt ist. Selbst um einfach sicherzustellen, dass man am richtigen Kabel arbeitet, muss man mit verschiedenen Geräten hantieren: eines zur Kabelidentifikation (Cable Identification, CI), ein anderes zur Phasenidentifikation (PI), ein weiteres für die Arbeit mit stromführenden Niederspannungsleitern ... Und während all dessen ist man sich bewusst, dass ein falscher Schnitt ein ganzes Netz lahmlegen kann.

Das DCI3 wurde für genau diese Umgebungen entwickelt – nicht als Laborgerät, sondern als Werkzeug, das auf die Arbeitsweise von Teams zugeschnitten ist.

 

Die alltägliche Herausforderung

Kein Kabelverleger oder Inbetriebnahmetechniker muss lange überlegen, um von frustrierenden Situationen zu berichten. In der Regel ist nicht CI das eigentliche Problem, sondern alles, was damit zusammenhängt. Das Wetter ist unvorhersehbar. Der Raum ist oft zu eng. Nicht jedes Kabel befindet sich dort, wo Sie es möchten. Und durch den Wechsel zwischen mehreren Kits kommen mehr Schritten zu einer Aufgabe hinzu, bei der man sich ohnehin schon absolut sicher sein muss.

Für ältere PI-Systeme waren oft Klemmen mit internen Akkus nötig, die nicht immer aufgeladen waren, wenn sie gebraucht wurden. Starre Klemmen passten nicht immer zur Kabelgröße. Und bei langen Kabelstrecken, wie z. B. in Netzen für erneuerbare Energien oder Versorgungsnetzen, können wiederholte Tests leicht die gesamte Zeit in einem ohnehin kurzen Wartungsfenster in Anspruch nehmen.

Was Techniker wollen, ist einfach: Geräte, die immer funktionieren, an den richtigen Stellen passen und sie in ihrer Arbeit nicht aufhalten.

 

Was das DCI3 anders macht

Das DCI3 vereint CI und PI in einem einzigen, witterungsbeständigen System. Statt separate Kits mitzuführen oder Geräte während der Aufgabe zu wechseln, kann der gesamte Prozess – von der Bestätigung des richtigen Kabels bis zur Verifizierung der richtigen Phase – von einer Plattform aus gehandhabt werden. Für Teams bedeutet das, dass sie Kabel weniger oft neu anschließen, weniger oft in Gruben steigen und aus ihnen hinausklettern und weniger Zeit mit Gerätemanagement verbringen müssen.

Ein großer Vorteil ist die Leistungsfähigkeit des Systems bei langen Strecken. Das DCI3 ermöglicht eine zuverlässige Identifikation bei Kabellängen bis zu 30 km und gibt selbst in Netzen mit starkem Rauschen und in Situationen, in denen AF-basierte Tools mit Störungen zu kämpfen haben, ein starkes Richtungssignal.

Die Klemmoptionen passen sich an die Umgebung an. Passive Klemmen, die keine interne Stromversorgung erfordern, bieten stabile Leistung bei langen Mittelspannungskabeln. Flexible Klemmen lassen sich sauber um Kabel mit großem Querschnitt legen und mit minimalem Aufwand in beengte Schaltschränke schieben. Sie sind also die ideale Wahl bei Platzproblemen.

Und der Wechsel zur Identifikation stromführender Niederspannungskabel (Low Voltage, LV) ist ganz einfach, wenn das System mit dem Transmitter zur Identifikation spannungsführender Kabel (Live Cable Identification, LCI) gekoppelt ist. Sie müssen nicht das Kit wechseln oder den Arbeitsablauf unterbrechen.

 

Ein Moment, der den Unterschied deutlich mach

Stellen Sie sich einen niedrigen Verbindungsabschnitt an einem feuchten Morgen vor. Der Platz ist knapp, das benötigte Kabel ist dicker als erwartet und es gibt keinen einfachen Ansatzwinkel für eine starre Klemme. Mit älterer Ausrüstung könnte das bedeuten, dass Sie zum Transporter zurückkehren oder improvisieren müssen. Mit dem DCI3 passt die flexible Klemme sauber um den größeren Kern, der RX3-Empfänger (RX3) zeigt eine klare Impulsrichtung an und Sie erhalten innerhalb von Sekunden ein zuverlässiges Ergebnis – ohne die Einrichtung erneut zu starten oder ein anderes Gerät herauszuziehen.

Dies ist die Art von Situation, in der das System sich bewährt.

 

Für wen es entwickelt wurde

Das DCI3 wurde für die Personen entwickelt, die den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Stromnetzen gewährleisten: Kabelverleger, Außendienst- und Inbetriebnahmetechniker, Betriebs- und Wartungsteams (Operations and Maintenance, O&M) und Elektrotechnikteams, die an Anlagen für erneuerbare Energien, Schienenverkehr, Flughäfen und Industrieumgebungen arbeiten. Wenn Sie bei Ihrer Arbeit das richtige Kabel oder die richtige Phase identifizieren müssen, passt das DCI3 direkt in Ihren Arbeitsablauf.

 

Warum das jetzt so wichtig ist

Kabelnetze expandieren und werden immer komplexer. Die unterirdische Verlegung nimmt zu. Anlagen für erneuerbare Energien nehmen riesige Flächen ein und umfassen lange Kabelstrecken. Die Wartungsfenster sind enger, die Sicherheitserwartungen sind höher und Ausfallzeiten sind teurer als je zuvor. Die Erfahrung der Teams wird zudem immer uneinheitlicher, d. h. die Geräte müssen intuitiv, konsistent und sicher für alle sein, die sie handhaben.

Diese Bedingungen machen Werkzeuge unabdingbar, die reibungslose Abläufe unterstützen und unnötige Schritte vermeiden. Das DCI3 wurde entwickelt, um den Prozess einfacher, schneller und zuverlässiger zu machen.

 

Das Endergebnis

Das DCI3 unterstützt Teams bei schnellerer Identifikation, sichererer Arbeit und mehr Produktivität, unabhängig von den Umgebungsbedingungen am Standort.

Sehen Sie sich die Produktseite des DCI3 an, um mehr über das vollständige System, die Klemmoptionen und die verfügbaren Konfigurationen zu erfahren.